5 Kommentare zu „ST 20.05.2021 – Sozialdemokraten rüffeln Tennet

  1. Dass TenneT ein großes Interesse hat, eine Leitung zu bauen will ich nicht bestreiten. Sie sind ein Unternehmen. Aber ob wir eines brauchen muss man uns überlassen, der Bevölkerung der überspannten Gebiete. Photovoltaikanlagen halte ich für einen besseren Einstieg in die erneuerbaren Energien für Bayern. Geeignete Dächer hätten wir genug. Aber auch wir sind an Verdienst interesiert. Wenn wir nur Lasten und Kosten tragen sollen, um die Energiewende voran zu treiben, steige ich aus.Leben und leben lassen bzw. Was du nicht willst,dass man dir tu, das füg auch keinem Andern zu.
    Man kann auch in Umwandlung von Windenergie in eine Form von Flüssiggas nachdenken, dazu bräuchten wir keine Übertragungsleitungen. Denn die haben wir schon.
    So denke würden wir auch die Personen von „frydays for future“ mit nehmen können, was uns der BGH ja aufgetragen hat.
    Da ich bereits Rentnerin bin, ist mir dieser Blick in die Zukunft nicht egal.

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    1. Eine Änderung meiner Meinung, dass wir keine neue Elektroleitung brauen würden, ist durch die neue Verlautbarung der TenneT nicht entstanden, viel mehr ist es so, dass ich den Eindruck habe, die Firma will nicht auf die Bevölkerung eingehen, das macht mich traurig. Kann es sein, dass man soviel Geld zum Fenster hinausschmeißen will und die Gesundheit der Bevölkerung aufs Spiel setzen mag?

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  2. Briefe dieser Art nutzen wenig bis überhaupt nichts. Was sagt das bayrische Landesgesetzt dazu? In dringenden Bedarfsfällen können auch die Mindestabstände unterschritten werden. Dann könnte auch die 380 bis 420 kV Leitung unmittelbar übers Haus geführt werden. Vielleicht, aber auch ganz vielleicht, baut man dann noch einen Berührungsschutz dazwischen. Wann kapiert man das unter den BIs? Wir alle die betroffenen müssen zusammen mit euch BI den Weg zum EuGH gehen. Unsere kommunalen Politiker können wir alle miteinander in der Pfeife rauchen. Die würden doch nie und nimmer gegen das bayrische Landesgesetz vorgehen. Die Mehrheit der CSU würde nie da zustimmen eine Gesetzesänderung des bayrischen Landesgesetzes mit 2/3 Mehrheit durchzubringen.
    Erst wenn das EuGH die Mindestabstände fest vorschreibt, dann würde sich mit Ach und Weh auch der Landtag in München die Sachlage ändern, aber erst dann. Nur so wird uns zugehört und die Planung geändert. Beim Minister Altmeier erreicht man zu gar nichts.

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    1. Sehr geehrter Herr Thiele,
      Eine Klage beim EuGH bezüglich der Abstände ist uns durchaus bewusst. Wir sehen dabei aktuell aber zwei Probleme. Erstens, der Zeitpunkt bevor das Raumordnungsverfahren abgeschlossen ist macht noch keinen Sinn aus unserer Sicht. Zweitens kostet so eine Klage schnell mal viele tausend Euro. Letzteres hoffen wir auf eine Klage der Kommunen. Einige Kommunen arbeiten dabei auch schon mit Rechtsanwälten dabei zusammen.

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  3. Das wäre für mich die Lösung! und zwar one den Umweg über die E-mobilität, da elektrische Energie bekandlich die teureste Energie ist. Die Batterietechnik ist schwer und im Winter nicht zuverlässig.
    Warum brauchen wir die Wasserstofftechnik unbedingt in Bayern? Ich wäre nicht so egoistisch und würde den Norddeutschen auch etwas an der Sache verdienen lassen.

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