Pressemitteilung von Marcus K￶önig, Dr. Michael Fraas und Karl Freller:

CSU zur Stromtrasse P53: Schonendste L￶ösung im Sinne der Menschen – keine „Kirchturm-Politik“!

Nürnbergs CSU-Oberbürgermeisterkandidat und Fraktionsvorsitzender Marcus Kö￶nig und Schwabachs CSU-Oberbürgermeisterkandidat Dr. Michael Fraas sprechen sich gemeinsam mit dem Landtagsvizepräsidenten Karl Freller erneut gegen die Trassen-Vorplanungen des Netzbetreibers TenneT in den Bereichen Katzwang, Kornburg, Wolkersdorf, Limbach und im Rednitztal aus. Eine Aufrüstung der bestehenden 220kV-Trasse auf 380 kV in diesem Bereich, sei es als Freileitung oder als Erdkabel, halten sie für undenkbar.

Die OB-Kandidaten K￶önig und Fraas ziehen hier an einem Strang und haben dies bereits auf einer gemeinsamen Veranstaltung am 26.09.2019 in Katzwang demonstriert. Sie laden die Kolleginnen und Kollegen aus den umliegenden Kommunen ein, sich zusammen zu tun und gemeinsam für die Interessen der Menschen in unserem Ballungsraum einzusetzen. Sie betonen unisono: „Wir brauchen die schonendste L￶ösung im Sinne der Menschen in unserem Ballungsraum. Kirchturm-Denken oder das ‚St.-Florians-Prinzip‘ sind hierbei schlechte Ratgeber. Wir brauchen eine vö￶llig neue Lö￶sung, bei der Mindestabstände zur Wohnbebauung eingehalten werden und die im Sinne der Menschen sowohl in Katzwang, Kornburg, Wolkersdorf und Limbach als auch in Obermainbach, in Unterreichenbach, Kammerstein oder weiterer Orte im Umland geht. Die Menschen in Nürnberg, Schwabach und in den betroffenen Gemeinden im Landkreis Roth und im Nürnberger Land dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Wir müssen an einen Tisch, um die bestmö￶gliche Lö￶sung für alle zu erreichen! Das sind wir den Menschen in unserem Kommunen schuldig.“

Landtagsvizepräsident Freller hebt hervor: „Lasst uns dabei vor allem auch das Rednitztal verschonen. Das habe ich aus der früheren Debatte um den Ausbau der Bundesstraße 2 gelernt. Eine zweite B2-Debatte, nun für eine Stromleitung, k￶önnen und wollen wir uns nicht leisten! Bei neuen Idee dürfen auch Trassenführungen beispielsweise über Wälder hinweg kein Tabu sein!“

2 Kommentare zu „Pressemitteilung von Marcus K￶önig, Dr. Michael Fraas und Karl Freller:

  1. Das Zusammenstehen und Zusammenrücken die umliegenden Kommunen ist schon sehr gut. Einer für alle, alle für einen. Ja das ist der richtige Weg. Als alternative Lösungen zur P53-HDÜ-Trasse, (HDÜ = Hochspannungs-Drehstrom-Übertragung, HGÜ = Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung), schlage ich vor eine Kombination vor aus HDÜ und HGÜ.
    Hierbei soll eine Gleichstrom-Hochspannungsübertragung mit eine noch festzulegenden Grundlast betrieben werden. Diese HGÜ-Leitung soll ohne Verzweigungspunkte, ohne Zusatzeinspeisunge Terminals und ohne Unterbrechung von Raitersaich bis Altheim unterirdisch verlegt werden. Der Aushub hierfür wird etwa 6 Meter Breite haben und ca. 1,50 Meter tief sein.
    Die auszuregelnde Zusatzleistungen für die gemeinsame gesamte Einspeisung in die HGÜ-Südost-Trasse bei Altheim soll dann über die vorhandenen 110 kV und 220 kV Netzwerke, wie bisher, zusätzlich übernommen werden, um die geforderte elektrische Gesamtleistung zu gewährleisten.

    Alternativ zur P53-Trasse sind dann auch kleinere dezentrale Kraftwerke denkbar, wobei klein nicht der richtige Ausdruck ist. Wenn man alternativ den Ausbau von dezentralen Kraftwerken fordert, dann macht das nur Sinn, wenn man den massiven Ausbau von kommunalen Heizkraftwerken endlich genehmigt, die mit Erdgas betrieben werden können, so wie das Heizkraftwerk Nürnberg-Sandreuth.
    Kleine Einheiten mit Biogas aus der Landwirtschaft betrieben, bringen zu wenig Leistung um wirklich den Strombedarf zu decken, auch wenn es viele sind. Es muss auch immer auf die Grundlastfähigkeit solcher Kraftwerke geachtet werden. Das bedeutet, dass die Kraftwerke mindestens 8760 Stunden im Jahr in Betrieb sein, d.h. Dauerbetrieb tgl. 24 Stunden, mindestens über 3 Jahre hindurch und stets die garantierte Leistung, Heizleistung und elektrische Leistung, bringen müssen. Das wäre auch eine sehr umweltschonende Lösung. Beispielsweise wie in Flensburg durchgeführt, 98% aller Haushalte sind dort mit dem Heizkraftwerk verbunden. Im Sommer wird dort über die Windparks der Strom zusätzlich produziert. Oder Linz/Österreich, die sauberste Stadt inzwischen.

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  2. Eine Trassenführung über Wälder ist genauso ein absolutes Tabu, weil die Vegetation durch die ständige elektromagnetische Strahlung der 1200 Megawatt HDÜ-Leitung und durch den fortlaufend produzierten Elektrosmog direkt darunter abstirbt und austrocknet. Über den dadurch frei gewordenen Staub aus pflanzlichen Teilen kann es dann zu Überschlägen kommen, die dann einen Waldbrand enden. Mit Wasser gelöscht werden kann dann allerdings nicht, wird die Feuerwehr nicht tun. Und die Hochspannnungsleitung abschalten geht auch nicht, weil dann unter Umständen ganz Bayer einen black out bekommt.

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