SC-Tagblatt 01.10.2019

Zeitungsartikel über die Veranstaltung der CSU in Katzwang vom 26.09.2019.

 

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2 Kommentare zu „SC-Tagblatt 01.10.2019

  1. Mein Vorschlag, einen Vorschlag den ich immer wieder bei jeder Möglichkeit erläutere ist, das geplante Hochspannungsnetz in Gleichstromtechnik auszuführen, die eine stabile Grundlast haben soll. Der Bedarf an Spitzenleistungen, die immer örtlich, oder regional oder terminiert überall erforderlich sind, soll dann mit den vorhandenen Wechselstromleitungen in 220 kV, 110 kV und 60 kV Netzen je nach Bedarf gewährleistet werden.
    Blockheizkraftwerke mit Biomasse betrieben sind zwar schön und gut, so wie in Schwabach in der Flurstraße bringen zu wenig, da die Leistung einfach zu gering ist.
    In diesem Zusammenhang ist ein massiver Ausbau einer kommunalen Kraft-Wärme-Kopplung , wie z. B. das Heizkraftwerk Nürnberg-Sandreuth, durchaus sinnvoll und würde zur Sicherung des elektrischen Grundlastbedarfs beitragen. Das wird notwendig werden, wenn die Stromerzeugung aus erneuerbaren Resourcen nicht ausreicht. Man muss dabei bedenken, dass nicht nur die Kernkraftwerke abgeschaltet werden müssen, sondern auch alle Kohlekraftwerke. Die bislang so erzeugte elektrische Leistung beträgt ca. 30 bis 45 Gigawatt, also mehr als 60% der elektrischen stets erforderlichen und garantierten Grundlast. Und er Strombedarf wächst weiterhin enorm.
    Ob man das alles mit Windkraft ausgleichen kann, ist sehr fraglich. Sonnenenergie fällt aus, weil es nachts nicht funktioniert. Und Speicherung mit Batterien ist nur sehr kurzfristig möglich, vielleicht für ein paar Stunden, länger nicht. Beispielsweise, einen ICE mit seinem Nettogewicht von 300 Tonnen von Nürnberg nach München in einer Stunde zu fahren, geht mit Batteriebetrieb alleine nicht. Oder, der U-Bahn- und Straßenbahn-Betrieb abends und nachts geht dann auch nicht, weil man den Strom aus Batterien für die Verkehrsführung, den Ampel-Betrieb und der Straßenbeleuchtung braucht.
    Biomasse Kraftwerke, sehen Sie sich die Anlage in Schwabach an. Kraftwerke mit Holzfeuerung hatte ich während meines Berufsleben viele berechnet. Es sind auch noch viele in Betrieb mit einer Leistung zwischen 5000 kW (Sandreuth) und 20000 kW. Das Problem bei diesen Anlagen ist zwischenzeitlich, es gibt nicht genügend Holz mehr und wenn überhaupt, Holz ist sehr teuer geworden und man braucht sehr viel, um überhaupt eine akzeptable Leistung zu bekommen. Grundlastfähig ist so eine Stromerzeugung nicht.

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    1. Guten Tag Herr Tielcke,

      ich hab bei der letzten Veranstaltung von TenneT diese einmal auf Ihren Vorschlag angesprochen, die bereits bestehende 220KV Leitung bestehen zu lassen und eine Gleichstromleitung von Raitersaich nach Altheim in das Chemiedreieck zu bauen. Die Antwort war, dass dies nicht rentabel ist, da sich Gleichstromleitungen erst ab einer Länge von 400-500km rentieren. Somit wird darüber auch nicht weiter nachgedacht.

      Schönen Gruß
      André Betz

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