Schwabacher Tagblatt 12.07.2019

3 Kommentare zu „Schwabacher Tagblatt 12.07.2019

  1. Hallo Herr Betz, ich war auch bei dieser Stadtratssitzung dabei, durfte mich allerdings dort nicht zu Wort melden.
    Die Wortmeldungen hatte ich dann allerdings bei der Bürgerversammlung, Getsemane Kirche in Limbach und in der Sportgaststätte nachgeholt. Bei der Versammlung in Limbach hatte ich Gelegenheit, Herr Martin Sauer meine Idee einer Variante zu der jetzt vorlegten Ausführung der P53 Trasse als Freileitung durch die Fa. TenneT zu erläutern. Herr Sauer war von meiner Idee sehr angetan. Diesen Eindruck hatte ich auch gestern bei der Versammlung in Katzwang im Sportheim, als ich nach der Veranstaltung ein kurzes Gespräch mit zwei Mitgliedern des Landtages hatte. Eines hatte ich aber auch bei der Versammlung in Katzwang klar zum Ausdruck gebracht, denn falls man beschließen sollte oder nur in Erwägung zieht, dass man eine Freileitung durch das Regnitztal ziehen will, dann haben wir die gleiche Situation hier vor Ort, wie vor einigen Jahren in Wackersdorf. In Wackersdorf waren es die eventuellen hochbrisanten möglichen nuklearen Strahlungen. Hier ist es gleich schlimm, wenn nicht noch schlimmer, weil neben der 24-stündige tagtägliche hochmagnetisierte Dauerbestrahlung auch noch eine ununterbrechbarer Elektrosmog stattfindet.
    Dieser Elektrosmog ist besonders brisant durch die örtlichen Verhältnissen, weil die Masten ca. 60 Meter hoch sind, die Leitungen mit einer maximalen Übertragungsleitung von ca. 1520 MW, das ist mehr als das Atomkraftwerk ISAR2 erzeugt. Die Leitungen liegen dann etwa in 30-35 Meter Höhe liegen und somit genauso hoch liegen, wie die Fenster von den Häusern in Katzwang. Und jetzt weht der Wind sachte, nicht einmal stark. Und woher kommt er? Natürlich aus Westen, Südwesten oder Nordwesten, manchmal auch aus Osten Und wie soll der Trassenverlauf sein? Er umschlingt zur Hälfte Neu Katzwang und fast komplett Alt-Katzwang.
    Und was sagt die Bristol Studie dazu aus dem Jahre 2003? Die Anwohner die in Windrichtung zu der Starkstromtrasse wohnen oder besser wohnten, hatten 40% mehr Leukämie-Erkrankungen. Besonders waren die Kinder betroffen. Übrigens wird der Elektrosmog von Prof. Wussek, Deggendorf, als Experte von Fa. TenneT bezahlt, als fast nicht vorhanden in Abrede gestellt und als völlig ungefährlich dargestellt, was wiederum von TenneT sehr begrüßt wurde.

    Aus diesem Grund sollten wir uns am Besten schnellstmöglich zusammen mit Herrn Sauer zusammensetzen, um meine Idee der Variante zur Freileitung zu formulieren und um dieses nicht nur vor dem 31.07. der Fa. TenneT zu senden, sondern auch dem Schwabacher Tagblatt zum Abdruck und zur Veröffentlichung übergeben. Wir sollten uns Varianten zur Freileitung überlegen, da reine Erdverkabelung der Wechselstromleitung sehr schwer durchsetzbar sein wird. Man bedenke nur den Mehraufwand der Blindleistungskompensation der Wechselstrom-Leitung, die alle 8 bis 10 Kilometer unbedingt durchgeführt werden muss. Die Anlage dazu ist sehr groß, etwa so groß wie ein Fußballplatz. Deshalb ist es ein leichtes Spiel für TenneT die Idee der Erdverkabelung ad absurdum zu führen.

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    1. Hallo Herr Betz, ich war auch bei dieser Stadtratssitzung dabei, durfte mich allerdings dort nicht zu Wort melden.
      Die Wortmeldungen hatte ich dann bei der Bürgerversammlung, Getsemane Kirche in Limbach und in der Sportgaststätte, nachgeholt. Bei der Versammlung in Limbach hatte ich Gelegenheit, Herr Martin Sauer meine Idee, einer Variante zu der jetzt vorlegten Ausführung der P53 Trasse als Freileitung durch die Fa. TenneT, zu erläutern. Herr Sauer war von meiner Idee sehr angetan. Diesen Eindruck hatte ich auch gestern bei der Versammlung in Katzwang im Sportheim, als ich nach der Veranstaltung ein kurzes Gespräch mit zwei Mitgliedern des Landtages hatte. Eines hatte ich aber auch bei der Versammlung in Katzwang klar zum Ausdruck gebracht, denn, falls man beschließen sollte oder nur in Erwägung ziehen sollte, eine Freileitung durch das Regnitztal zu ziehen, dann haben wir die gleiche Situation hier vor Ort, wie vor einigen Jahren in Wackersdorf. In Wackersdorf waren es die eventuellen hochbrisanten möglichen nuklearen Strahlungen. Hier ist es gleich schlimm, wenn nicht noch schlimmer, weil neben der 24-stündige tagtägliche hochmagnetisierte Dauerbestrahlung auch noch eine ununterbrochener, hochgradig gesundheitsschädlicher Elektrosmog stattfindet.
      Dieser Elektrosmog ist besonders brisant durch die örtlichen Verhältnissen, weil die Masten ca. 60 Meter hoch sind, die Leitungen mit einer maximalen Übertragungsleitung von ca. 1520 MW, das ist mehr als das Atomkraftwerk ISAR2 übertragen. Die 4-Strang Leitungen, liegen dann etwa in 30-35 Meter Höhe hoch und somit genauso hoch, wie die Fenster der meisten Häuser in Katzwang. Und jetzt kann man sich vorstellen, der Wind weht sachte, nicht einmal stark. Und woher kommt er? Natürlich aus Westen, Südwesten oder Nordwesten, manchmal auch aus Osten Und wie soll der Trassenverlauf sein? Er umschlingt zur Hälfte Neu Katzwang und fast komplett Alt-Katzwang.
      Und was sagt die Bristol Studie dazu aus dem Jahre 2003? Die Anwohner die in Windrichtung zu der Starkstromtrasse wohnen oder besser wohnten, hatten 40% mehr Leukämie-Erkrankungen. Besonders waren die Kinder betroffen. Übrigens wird der Elektrosmog von Prof. Wussek, TH Deggendorf, als Experte von Fa. TenneT bezahlt, wird dieser Zustand als fast nicht vorhanden in Abrede gestellt und als völlig ungefährlich dargestellt, was wiederum von TenneT sehr begrüßt wurde.

      Aus diesem Grund sollten wir uns am Besten schnellstmöglich zusammen mit Herrn Sauer zusammensetzen, um meine Idee der Variante zur Freileitung zu formulieren und um dieses nicht nur vor dem 31.07. der Fa. TenneT zu senden, sondern auch dem Schwabacher Tagblatt zum Abdruck und zur Veröffentlichung zu übergeben. Wir sollten uns weitere Varianten zur Freileitung überlegen, da reine Erdverkabelung der Wechselstromleitung sehr schwer durchsetzbar sein wird. Man bedenke nur den Mehraufwand der Blindleistungskompensation der Wechselstrom-Leitung, die alle 8 bis 10 Kilometer unbedingt durchgeführt werden muss. Die Anlage dazu ist sehr groß, etwa so groß wie ein Fußballplatz. Deshalb wird es unter Anderem ein leichtes Spiel für TenneT sein, die Idee der Erdverkabelung ad absurdum zu führen.

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  2. Ein weiterer Kommentar. Ja ich war mit als Zuhörer bei dieser Stadtratssitzung dabei. Was mich sehr beeindruckte war, dass man sehr konzentriert die extrem schwierige und verzwickte Sachlage erörterte und dann in der Abstimmung zum Schluss eindeutig und fast einstimmig zu dem Ergebnis kam, dass man sich mit allen umliegenden Gemeinden gemeinschaftlich zusammentun muss und sich nicht auseinander dividieren lassen wird. Ich kann mir vorstellen, dass dieses eindeutige Ergebnis in einigen Köpfen bei TenneT nicht gerade gut angekommen ist. Gemeinschaftlich müssen wir alle noch wesentlich stärker werden und wir müssen uns noch andere Variationen zu der P53-Freileitung Trasse ausdenken. Jede Idee wird sicherlich dankend aufgenommen.

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