Informationsveranstaltung zur geplanten Höchstspannungsleitung P53 im Rednitztal

Die Bürgerinitiative „Weiter gegen die B2a“ aus Schwabach – Limbach sieht sich ungewollt einem neuen Thema zum Schutz des wertvollen Naturraums  Rednitztal sowie der angrenzenden Ortsteile ausgesetzt. Wie bereits im ST berichtet wurde, sollen Varianten der Nordtrasse der  geplanten 380 kV-Höchstspannungsleitung P53 durch das Rednitztal zwischen Katzwang – Wolkersdorf und Limbach geführt werden.

Aus diesem Grund veranstaltet die BI am Donnerstag, 11. Juli um 19:30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Gethsemane in der Danziger Straße 4 in Limbach eine Informations- und Diskussionsveranstaltung. Referent des Abends wird der Schwabacher SPD-Stadtrat und zweite BN-Vorsitzende Martin Sauer sein. An dem Abend werden auch die Trassen-Pläne zur Verfügung stehen, die bei der Tennet-Präsentation im Stadtmuseum Schwabach aushingen.

Ein Kommentar zu „Informationsveranstaltung zur geplanten Höchstspannungsleitung P53 im Rednitztal

  1. Es trafen sich gestern Abend viele interessierte und neu betroffene Bürger der P53 aus dem Rednitztal im Bereich Limbach und Katzwang im Gemeindehaus. Herr Sauer aus dem Stadtrat klärte in einem sehr guten, fachlich kundigen Vortrag die Anwesenden darüber auf, was auf sie zukommen könnte, falls die P53 durch das Rednitztal verlaufen sollte.Der grösste Teil der Zuhörer war sichtlich betroffen von der neuen Tatsache und fühlten sich an den vor 11 Jahren stattfindenden Kampf gegen die B2A erinnert. Bei dem Rednitztal handelt es sich um ein FFH Gebiet, indem viele Zugvögel verweilen und Störche Wohnen. Auch das Bewässerungssystem ist dem Bereich einmalig. Für die Nürnberger und Schwabacher ist es ein Naherholungsort.Bäume würden beim Bau würden beim Bau auch zerstört werden. Der gesundheitlich geforderte Abstand von 400m zur Wohnbebauung kann auch nicht eingehalten werden. Auch eine Erdverkabelung, falls die Bundesgesetze dazu noch geändert werden würden, um dies genehmigungsfähig zu machen, würde beim Baum eine 60m Breite Trasse schaffen und die bleibenden Übergangsstationen jeweils ein Fussballfeld gross sein. Herr Sauer erzählte noch von der Entscheidung im Umweltausschuss und der gemeinsamen Ablehnung dieser Variante. Im Anschluss baten wir noch die Anwesenden die Petition zur Einhaltung zur 400m Abstandsregelung zu unterzeichnen. Denn nur gemeinsam sind wir stark.

    Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s