2. Planungsbegleitendes Forum 20.05.2019

Am 21.05.2019 fand in Schwabach das 2. planungsbegleitende Forum von Tennet statt. Dabei stellte Tennet erstmal einige Varianten der Leitungsführung den betroffenen Gemeindevertretern und Bürgerinitiativen vor. Weiterhin wurden die Raumwiderstände erläutert. Die einzelnen vorgestellten Trassenvariationen haben dabei eine breite von 200m.

 

Interessant ist dabei für uns der Bereich Schwabach. Darin sieht man von Tennet zwei Vorschläge, wie sie durch Schwabach die Trasse planen würden. Die Erste (blau) verläuft ziemlich parallel zur bereits bestehenden Trasse mit einem kleinen Versatz nach Süden.

Die grünen Bereiche sind weitere Umgehungen, die möglich wären, wie zB Raubershof. Auch würde die Strecke nach wie vor mitten durch Ober- und Unterbaimbach verlaufen. In Katzwang müssten Sie auch durch das Rednitztal hindurch.

Die südliche Variante (rot) würde ganz Schwabach weiträumig umgehen. Diese wird von seitens der Gemeinden Schwabachs und Nürnbergs als wahrscheinlichste umzusetzende Möglichkeit angesehen. Auch wir werden einen Entwurf einreichen.

Die Planer von TenneT haben klar gestellt, dass sie zwar versuchen, so gut es geht den 400m Abstand zu Wohnhäusern einzuhalten, aber Raumwiderstände, wie Naturschutzgebiete höher bewertet werden. Hier ist eben wieder das Problem, dass die 400m Abstände nicht verpflichtend sind und TenneT bei den Abständen rein auf die gesetzlichen Grenzwerte für eine Genehmigung achten muss.

Bevor nun das Raumordnungsverfahren im 2.Quartal 2020 offiziell gestartet wird, hat die Bevölkerung die Möglichkeit seitens Tennet eigene Vorschläge bis zum 31.7.2019 einzureichen. Dazu bietet Tennet eine eigene Planungswebseite an. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit diese Varianten am 24.5.2019 ab 14Uhr im schwabacher Stadtmuseum (Museumsstraße 1 91126 Schwabach) sich selber einen Eindruck zu verschaffen und Vorschläge vor Ort zu erläutern.

Links:
https://gis.arcadis.nl/age_prod/juraleitung
https://www.nordbayern.de/region/schwabach/stromtrasse-so-konnte-die-juraleitung-verlaufen-1.8924429

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Ein Kommentar zu „2. Planungsbegleitendes Forum 20.05.2019

  1. Vielen Dank für diese Info. Ich habe etwas jetzt mehr Hoffnung, dass man auf Seiten von TenneT einsichtiger wird. Aber ich bleibe mit meinem Vorschlag dabei, den ich bereits bei der Bürgerinformation in Postbauer-Hengt gemacht hatte, dass die Ausführung der P53 HDÜ-Leitung, egal wie sie nun verlaufen soll, nur als Erdkabel ausgeführt werden darf. Begründung: der durch die ständigen Koronaentladungen entstehende Elektrosmog wird durch den Wind über Kilometer weit verbreitet. Die elektrisch und magnetisierten aufgeladenen Feinstaubpartikel werden eingeatmet und können dadurch bei Kindern und bei Erwachsenen Leukämie initiieren. Ich weise nachdrücklich nochmals auf die Bristol-Studie hin.
    Die übertragene elektrische Leistung bei 420 KV und 3200 A beträgt ca. 1344 MVA. Das fast die gleiche Leistung, die auch vom Atomkraftwerk ISAR ( KKI ) zur Zeit erzeugt werden kann. Das Kernkraftwerk soll allerdings baldigst abgestellt werden, so der Beschluss im Bundestag. Und jetzt soll wir die Anwohner mit der erzeugten Leistung eines Atomkraftwerks, der durch die HDÜ-Ausleitung in Sichtweite wohnen? Warum geht das beim Südlink unterirdisch und bei der Jura-Leitung als Freileitung?

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