Umweltbewertung M54

Im Anhang des Umweltberichtes 2030 sind die jeweiligen Bewertungen der Schutzgüter für den Leitungsbau klassifiziert worden. Für die Juraleitung P53 ist der Abschnitt Raitersaich nach Ludersheim als Maßnahme M54 tituliert. Jedes einzelne Schutzgut, wie Natur, Mensch und Boden ist dabei bewertet worden und resultiert in einer Gesamtnote.

Die Bewertung ist unterteilt in eine Klassifizierung für die Möglichkeit der Durchquerung eines Raumes (Riegel) und der Wahrscheinlichkeit der Auswirkung auf die Umwelt. Der Riegel (S83) ist dabei in drei Klassen unterteilt mit A = kein Riegel ,B = ein Riegel und C = mehrere Riegel. Die Wahrscheinlichkeit der Auswirkung wird durch die Anzahl an Rauten # dargestellt.

Im Anhang des Umweltberichtes S196 ist die Maßnahme M54 als C# eingestuft worden, also bestehend aus mehreren Riegeln mit erheblichen Umweltauswirkungen, die potienziell und moderat möglich sind. Dies ist allerdings eine Durchschnittsbewertung der Einzelkriterien. Schaut man sich zum Beispiel den Abschnitt der Bewertung Schutzgut Mensch an, so wird dieser als B## klassifiziert, also als ein Riegel mit erheblicher Umweltauswirkung, die sicherlich eintreten wird.

Aus unserer Sicht, muss TenneT hier sehr gute Gründe anbringen, warum Sie trotz dieser Riegel durch Schwabach hindurch bauen wollen, wenn sie keine Alternative anbieten sollten. Die Chancen sollten also gut stehen, dass Tennet eine Alternativroute um Schwabach herum anbieten muss.

Links:
https://data.netzausbau.de/2030/UB/Umweltbericht_2030_Anhang.pdf
https://www.netzausbau.de/SharedDocs/Downloads/DE/2030_V17/UB/Entwurf/Umweltbericht_Entwurf.pdf
https://p53schwabachhome.files.wordpress.com/2019/03/umweltbericht_2030-seiten-74-90.pdf
https://p53schwabachhome.files.wordpress.com/2019/03/umweltbericht_2030_anhang.pdf

Ein Kommentar zu „Umweltbewertung M54

  1. Ein Lichtblick, eine gute Nachricht. Wir müssen aber auch noch weiterdenken, wenn man am heutigen Tag an den Versteigerungsprozess des G5- Mobilfunknetz denkt. Was dann über die hochfrequenten elektromagnetische Strahlung durch die dann überall vorhandenen hochfrequenten Felder auf uns zukommen kann, wissen wir noch nicht. Gesund ist das bestimmt nicht. Auf jeden Fall wird durch diese Technik wesentlich mehr elektrischer Strom benötigt. Und mit den Windräder gehts bestimmt nicht. Man muss die Gefahr und die Zusammenhänge von Elektrosmog noch mehr klar machen. Den Vergleich mit einem Elektroherd, Mikrowelle oder Föhn zu ziehen, ist total irreführend. Man muss Klar werden lassen, dass der Elektrosmog von einer Hochspannungsleitung 8760 Stunden pro Jahr wirkt, und das jahrelang, auf den Organismus wirkt und nicht ab und zu für wenige Minuten, wie vor einer Mikrowelle oder Föhn. Steter Tropfen höhlt den Stein, so wie in den Tropfsteinhöhle. Und das ist es was die Gesundheit massiv schädigen kann. Und von der Aerosolen, die über die Seile und an den Isolatoren erzeugt wird und mit dem Wind über Kilometer überall hin verteilt wird, auch in die Wohnungen hinein, darüber wird immer noch nicht gesprochen.

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